Portavita nimmt an europäischem Forschungsprojekt AXLE teil

Die Analyse medizinischer Big Data bietet zahlreiche Möglichkeiten

AXLE steht für Advanced Analytics for EXtremely Large European Databases und ist eines der Forschungsprojekte, die unter das Framework Programme 7 (FP7) der Europäischen Kommission fallen. Innerhalb dieses Projekts wird Portavita, gemeinsam mit der Organisation 2ndQuadrant Limited (Großbritannien), dem Nationalen Supercomputing Center (Barcelona, Spanien), der University of Manchester (Großbritannien) und der Univerza v Ljubljani (Slowenien) in den nächsten drei Jahren an einer verbesserten Lösung für die Analyse medizinischer Big Data arbeiten.

“Der prognostizierende Wert, der sich aus der Analyse extrem großer Datenmengen ergibt, hat eine enorme Auswirkung, sowohl auf die Qualitätsverbesserung des Gesundheitswesens als auch auf die Kostensenkung desselben. Aus den kollektiven Informationen lässt sich das Krankheitsbild individueller Patienten näher beleuchten, und diese Erkenntnisse werden einen weiteren wesentlichen Beitrag zu einem individualisierten Behandlungsplan leisten”, berichtet Evert Jan Hoijtink, Vorstandsvorsitzender von Portavita Networked Health.

Als einer der führenden Telemedizinlieferanten in Europa verfügt Portavita über ein profundes und funktionelles Wissen in Bezug auf E-Health und internationalen Normen, wie zum Beispiel HL7. Zudem hat Portavita durch seine langjährige Erfahrung (hinsichtlich der Software-Applikationen für Orale Antikoagulation, Diabetes mellitus, Kardiovaskuläres Risikomanagement sowie Asthma/COPD) ein sehr differenziertes Wissen in Bezug auf die qualitative Erhebung medizinischer Daten generieren können. Dies führte zur Teilnahme am AXLE Konsortium.

Portavita wird in diesem Projekt u.a. einen synthetischen (nicht mehr rückführbaren) Datensatz biomedizinischer Daten entwickeln. Medizinische Datenbanken unterscheiden sich von vielen anderen Datenbanken besonders durch ihre extreme Komplexität in Bezug auf die Struktur der Daten, die Sicherung und die Anonymisierung. Darüber hinaus verfügen sie über sehr spezifische Kennzeichen, die das automatische Analysieren dieser Daten erschweren. Das damit verbundene, problemlose Wachstum der Datenbank (Umfang der Datenbank) ist ebenso wichtig wie die Verwaltung der enormen Datenmengen. Der von Portavita gelieferte Datensatz wird im Ergebnis hinsichtlich der Struktur, des Umgangs mit sensiblen und anonymisierten Daten sowie der Komplexität repräsentativ für einen echten Datensatz sein. Dies hat den Vorteil, dass am Ende des dreijährigen Projekts die neu entwickelten Lösungen auch tatsächlich in Echtzeitumgebung anwendbar sein werden.

Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie auf www.axleproject.eu.

Aktuelle Partner im AXLE Projekt:

2ndQuadrant aus England ist eine Autorität im Bereich PostgreSQL RDBMS. Die Organisation bietet eine Reihe von Dienstleistungen, die den Datenbank-Lebenszyklus von PostgreSQL Implementierungen unterstützen. Innerhalb des AXLE Konsortiums arbeitet Portavita eng mit 2ndQuadrant zusammen, dessen spezielle Kenntnisse und Erfahrungen mit PostgreSQL Datenbanken einen wichtigen Beitrag zum AXLE Projekt liefern.

Das Barcelona Supercomputing Center (BSC-CNS) ist das National Supercomputing Institut Spaniens.

Die University of Manchester entstand 2004 aus der Fusion zwischen der Victoria University of Manchester und dem University of Manchester Institute of Science and Technology (UMIST), zwei führende Universitäten Englands. Rund 25 Nobelpreisträger waren hier tätig oder haben hier studiert. In enger Zusammenarbeit mit Portavita und den anderen Partnern aus dem Konsortium liefert die University of Manchester einen wichtigen Beitrag zum AXLE Projekt.

Die Univerza v Ljubljani ist die älteste und größte Universität Sloweniens und gehört zu den größten Universitäten Europas.