Forschungsprojekt Commodity12

Teilnahme Portavita an europäischer Commodity12 Studie

Gemeinsam mit führenden europäischen Universitäten, Krankenhäusern und Unternehmen nimmt Portavita seit Oktober 2011 am Commodity12 Projekt teil. Commodity12 hat es zum Ziel, ein intelligentes System zur Analyse von kombinierten medizinischen Daten zu entwickeln, um das medizinische Wissen hinsichtlich des spezifischen Profils eines Patienten zu erweitern.

Im Laufe des Projekts wird man Studien in Bezug auf Diabetes Typ 1 und 2 durchführen. Künstliche Intelligenz wird hinsichtlich einer Datenkombination zum Einsatz kommen, wie z.B.

  • Medizinische Standarddaten, wie sie beispielsweise in der Portavita-Software festgelegt werden
  • Genetische Informationen, wie z.B. genetische Einflüsse, die einen Bezug zum Krankheitsbild haben
  • Daten, die man mittels Continuous Monitoring erhält. Hierbei verwendet man Sensoren, die auf der Haut der Patienten befestigt werden und kontinuierlich  bestimmte Werte an das Softwaresystem weiterleiten.

 

Portavita wurde von der Projektleitung gebeten, seine Software für dieses Projekt zur Verfügung zu stellen, weil diese vollständig auf internationalen Standards wie HL7 und IHE basiert und die gespeicherten Daten von hoher medizinischer Qualität sind. Die Daten werden dem Commodity 12 Projekt anonymisiert zur Verfügung gestellt, um neue Behandlungsmöglichkeiten zu untersuchen. Dies geschieht selbstverständlich nur mit Zustimmung der Patienten.

Alle beteiligten Partner steuern in diesem Projekt ihre Expertise bei:

  • Die französische CNRS mit ihrem Wissen über die Genetik
  • Die Universitäten HES SO (Schweiz) und die Royal Holloway University of London mit ihrem Fachwissen über die künstliche Intelligenz
  • Die Universität Imperial College (Großbritannien) in Zusammenarbeit mit Bodytel (Deutschland) zur Entwicklung der Sensoren
  • Die Spezialisten des DFKI (Deutschland) sind für Sicherheit und Zustimmung verantwortlich

Führende Professoren im Bereich Diabetes werden ihre Patienten aus den beteiligten Krankenhäusern in Lodz (Polen) und dem CNR-IASI in Porano (Italien) während des Pilotprojekts auf Basis der generierten Ergebnisse behandeln.

Unsere Mission ist es, die beste Informations- und Kommunikationstechnologie im Gesundheitswesen zu entwickeln. Dieses europäische Projekt bietet uns dazu eine wertvolle Chance.

Wir sind sehr erfreut darüber, gemeinsam mit internationalen Forschern und führenden Diabetesspezialisten an der verbesserten Behandlung dieser Krankheit mit zu wirken. Die Ergebnisse aus den Forschungsprojekten werden in unserer Software berücksichtigt.

Das Projekt wurde zum Teil von der europäischen Kommission im Rahmen des FP7 Programms finanziert.

Unser Ansprechpartner für dieses Projekt ist Herr Olivier Marchesini, o.marchesini@portavita.eu.

Aktuelle Partner im Commodity12 Projekt:

Body Tel ist ein deutsches Unternehmen, das sich auf telemetrische Betreuungs- und Managementsysteme für chronisch Kranke, wie bei Diabetes, spezialisiert hat. Das Ziel ist, Patienten, Fachkräfte im Gesundheitswesen, Gesundheitsfürsorger und Familienmitglieder mit den aktuellsten Daten zu versehen.

Das französische Centre National de la Recherche Scientifique (CNRS) ist das größte Forschungszentrum in Europa.

Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) ist das führende Forschungsinstitut auf dem Gebiet innovativer Softwaretechnologie.

Die schweizerische Haute Ecole Spécialisée de Suisse Occidentale (HES SO) war die erste Universität in der Schweiz und hat sich mittlerweile zu einer national wie international herausragenden Universität entwickelt.

Das Imperial College London gehört zu den besten Universitäten der Welt.

Jozef Stefan Institute

Die polnische Medical University of Lodz ist eines der größten Forschungszentren in Polen. Sie arbeitet eng mit einer Vielzahl anderer universitärer medizinscher Zentren in Europa zusammen.

Die Royal Holloway ist eine der größten Abteilungen der University of London und verfügt über eine ausgezeichnete Reputation im Bereich Forschung.